Georg Milbradt kritisiert Euro-Krisenmanagement
Nach Ansicht des ehemaligen Ministerpräsidenten von Sachsen, Georg Milbradt (CDU), ist die Eurokrise noch lange nicht beendet. Er kritisiert das Krisenmanagement der Bundesregierung scharf und schlug den Austritt der größten Krisenstaaten aus der Eurozone vor. Milbrand sagte gegenüber der Freien Presse in Chemnitz, dass wenn Portugal in die Knie geht, auch Spanien betroffen sei. Er stützt diese Aussage darauf, dass spanische Banken stark im Nachbarland engagiert seien. Milbradt erklärte weiter Und wenn der Trend weitergeht, könnte sogar Italien ein Problem bekommen, da dort Löhne und Preise sehr stark steigen. Die Zeche müssen schlussendlich vor allem der deutsche Steuerzahler bezahlen. Den Euro als Währung selbst sieht der Politiker aber nicht in Gefahr. Er erklärte: "Wir haben kein Euro-, sondern ein Schuldenproblem einiger europäischer Staaten, denen die Gläubiger kein Geld mehr geben."
Milbradt Vorschlag sieht vor, dass die privaten Gläubiger stärker zur Bewältigung der Krisen herangezogen werden müssen. Sie müssen bei der Kreditgewährung vorsichtiger werden. Ferner sollen die Länder, die auf Dauer die Stabilitätskriterien nicht erfüllen und die keine Wettbewerbsfähigkeit erreichen, besser die Eurozone verlassen.
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Zahlen & Fakten:
Stadtname:
Chemnitz
Bundesland:
Sachsen
Landkreis:
Kreisfreie Stadt
Höhe:
296 m ü. NN
Fläche:
220,85 km²
Einwohner:
243.089
Autokennzeichen:
C
Vorwahl:
0371037200 037209 03722 03726
Gemeinde-
schlüssel:
14 5 11 000